www.christoph7-kassel.de

 

Ihr Rettungshubschrauber aus Kassel
Startseite LRZ Christoph 7 Förderverein Aktuelles Shop Newsletter
Einsätze Galerie Termine Gästebuch Links Kontakte Impressum

Aktuelles

 
 

Kindernotfalltraining ein voller Erfolg

 

Nach monatelangen Vorbereitungen fand vom 24.-26.11.2011 ein Simulationstraining des Luftrettungszentrum Christoph 7 im Roten Kreuz Krankenhaus Kassel und bei der Feuerwehr in Ahnatal statt.

Finanziert und maßgeblich unterstützt wurde die Veranstaltung an der – bis auf zwei Krankheitsfälle alle Mitarbeiterinnen und Notärzte von Christoph 7 teilnahmen – vom Förderverein der Luftrettungsstation.

Unter der Prämisse, seltene Situationen immer wieder zu trainieren, damit man erlernte Qualifikationen nicht verliert,  konnte hierfür das PaedSim Team der Universität Tübingen für diese Fortbildung engagiert werden.  Aus Tübingen und München reisten mit ihrem Equipement 3 Kinderintensiv- und Notfallmediziner, sowie zwei Intensivpflegekräfte an, die hoch professionell und ebenso motiviert Ihre  Erfahrung mit den Kasseler Kollegen teilten. Das PeadSim Team hat bundesweit durch seine langjährige Erfahrung, Simulationstrainings durchzuführen, einen herausragenden Namen.

Zum theoretischen Unterricht am Donnerstagabend in der vergangenen Woche waren deshalb nicht nur die Christoph 7-Teams, sondern auch rund 50 Notärzte und Notärztinnen, sowie Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten aus Kassel und Umgebung gekommen. Der Geschäftsführer des Roten Kreuz Krankenhauses Herr Michael Gribner begrüßte die Anwesenden und drückte seine Freude darüber aus, dass –trotz kurzfristiger Einladung- so viele Interessierte gekommen waren. Auch Peter Stahl, Vorsitzender des Fördervereins und stellvertretender ärztlicher Leiter des Kasseler Luftrettungszentrums betonte die, durch dieses Interesse dokumentierte gute Zusammenarbeit aller Notfallmediziner im Einsatzbereich von „Christoph 7“.

Da Kinder  als kleine Patienten glücklicherweise nur selten zu versorgen seien, müsse eine gezielte Schulung und Fortbildung aller, in der Notfallmedizin Tätigen, in der Baby- und Kleinkindernotfallbehandlung besonders ernsthaft betrieben werden, erklärte Stahl.

Und so trainierten die ohnehin gut vorbereiteten Notärzte und Rettungsassistenten des Kasseler Rettungshubschraubers im Team fleißig unter fachkundiger Anleitung und Moderation des Tübinger PaedSim Teams.

Freitag und Samstag waren die Luftretter hierzu bei der Feuerwehr in Ahnatal zu Gast, da hier optimale Bedingungen anzutreffen waren. Neben der Nähe zu Kassel und der Fliegerstaffel in Fuldatal, wurde die herausragende, kameradschaftliche Unterstützung der Ahnataler besonders wohltuend wahrgenommen. Und auch die räumlichen Voraussetzungen waren ideal. Neben zwei Rettungswagen, die das Deutsche Rote Kreuz Kassel-Wolfhagen dankenswerter Weise mit Besatzung zum Training abgestellt hatte, waren auch die Besprechungsräumlichkeiten sowie die Aufenthaltsräume gut für die Ausrichtung der Veranstaltung geeignet. Bestückt mit vier Videokameras und zwei Simulatorpuppen im Wert von über 80.000 €uro, bereiteten die Tübinger Kollegen ein überaus realitätsnahes Training vor, dass durch eigene Bemühungen nicht annähernd so hätte vorbereitet werden können.

In intensiven Nachbesprechungen wurden die Trainingssequenzen unter Zuhilfenahme der aufgezeichneten Filmaufnahmen diskutiert, Lösungsansätze erarbeitet und optimale Vorgehensweisen bei der Versorgung von Babys und Kindern abgestimmt. Da auch der Rettungshubschrauber selbst in seiner Einsatz freien Zeit an den beiden Tagen in Ahnatal stationiert war, konnte auch das Umladen der kleinen Patienten aus dem Rettungswagen in den Hubschrauber geübt werden.

Alles in allem war die Veranstaltung ein voller Erfolg, bei der vorhandenes Wissen aufgefrischt, neue Erkenntnisse vermittelt und Ressourcen, die durch die gute Zusammenarbeit im Team, im Sinne eines medizinischen CRM entwickelt werden konnten.

Großer Dank gilt an erster Stelle dem Tübinger PaedSim Team unter Leitung von Dr. Ellen Heimberg.

Des weiteren  danken die aktiven Luftretter und der Förderverein der Feuerwehr Ahnatal, allen voran dem GBI Herrn Michael West, für die allumfassende Hilfe, der Gemeinde Ahnatal, mit Ihrem Bürgermeister Herrn Aufenanger, für die gute Zuarbeit, dem DRK in Kassel, der Bundespolizei und allen Behörden für die hervorragende Unterstützung. Gemeinsam für unsere kleinsten Patienten – unter diesem Motto konnte eine wirklich gute Fortbildung organisiert.

 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
    
Freiwillige Feuerwehr Ahnatal

 

 
Zeitungsartikel vom 29.11.2011 HNA Kassel
 
 
 

[ zurück ]

 
 
 
 
Luftrettung mitten in Deutschland

Besucher:

 

© Christian Davin